Ein Budgetrechner, der nicht schmeichelt.
Übliche Rechner multiplizieren Budget mit Conversion-Rate und kommen auf lineares Wachstum. Das gibt es in der Werbung nicht: Je mehr Sie ausgeben, desto teurer wird der Klick und desto schlechter die Conversion-Rate, weil Sie unsicherere Suchanfragen erreichen. Dieser Rechner bezieht das ein und zeigt statt einer schönen Zahl die drei, die über ein Budget wirklich entscheiden: Grenz-CPA, Gewinnoptimum & Nullpunkt.
Wählen Sie die Branche, überschreiben Sie die Werte mit echten Zahlen aus Ihrem Konto und schieben Sie das Budget. Die Vorgaben sind eine Startposition, kein Marktbenchmark.
Das Modell hat sein Maximum bei etwa 2.413 €, Sie liegen bei 2.700 €. Weiteres Gewinnwachstum kommt jetzt nicht mehr aus dem Budget, sondern aus besserer Conversion-Rate, besserer Marge oder niedrigerem CPC.
| Budget | Conversions | Grenz-CPA | Gewinn aus dem Schritt | Rohgewinn gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 405 € | 29 | 14 € | 583 € | 583 € |
| 810 € | 47 | 22 € | 212 € | 796 € |
| 1.215 € | 63 | 26 € | 122 € | 917 € |
| 1.620 € | 77 | 29 € | 71 € | 988 € |
| 2.025 € | 90 | 31 € | 36 € | 1.024 € |
| 2.430 € | 102 | 33 € | 10 € | 1.034 € |
| 2.835 € | 113 | 35 € | −10 € | 1.024 € |
| 3.240 € | 125 | 36 € | −27 € | 997 € |
| 3.645 € | 135 | 38 € | −41 € | 956 € |
| 4.050 € | 146 | 39 € | −53 € | 903 € |
Wollen Sie wissen, ob das auch für Ihr Konto gilt? Wir gehen Ihre echten Zahlen durch und sagen, wo die nächste Einheit verdienen würde.
Ich will eine KontoanalyseWie wir rechnen und was das Modell nicht kann. Wir modellieren Conversions mit einer Potenzfunktion der Werbereaktion, K(S) = A · S^e. Der Exponent e steht für die Marktsättigung: Mit wachsendem Budget wird der Klick teurer und die Conversion-Rate schlechter, weil Sie unsicherere Suchanfragen erreichen. Daraus folgt die Kernzahl des ganzen Rechners: Grenz-CPA = durchschnittlicher CPA ÷ e. Bei e = 0,7 ist die zuletzt hinzugekommene Conversion also rund 43 % teurer als der Kontodurchschnitt. Das Gewinnoptimum ist der Punkt, an dem die Rohmarge aus einer Grenz-Conversion einer ausgegebenen Einheit entspricht. Das Modell kennt weder Ihren Wettbewerb noch Ihre Saison, Ihre Lagerkapazität oder die Lernphase automatischer Gebotsstrategien, und es rechnet weder Retouren noch Wiederkäufe oder Betreuungshonorare ein. Es ist ein Rahmen für eine Entscheidung, keine Prognose. Die echte Reaktion Ihres Kontos zeigt erst ein kontrollierter Budgettest oder ein Geo-Experiment. Die Branchenvorgaben sind unsere Schätzungen für diesen Markt, keine gemessenen Daten — deshalb ist jede Zahl editierbar und mit Ihren Daten wird das Ergebnis um Größenordnungen nützlicher.
Häufige Fragen
zum Budget.
Danach werden wir am häufigsten gefragt. Die Antworten sind die ausführliche Fassung dessen, was der Rechner über der Grafik tut.
Wie berechne ich ein PPC-Budget?
Von hinten, aus der Marge. Rechnen Sie die Rohmarge einer Bestellung oder eines Auftrags aus — das ist die absolute Obergrenze dessen, was Sie für ihre Gewinnung zahlen können. Nehmen Sie dann Ihren echten CPC und Ihre Conversion-Rate aus dem Konto und rechnen Sie aus, wie viele Klicks Sie brauchen. Das Ergebnis gilt allerdings nicht linear: Je mehr Sie ausgeben, desto teurer wird der Klick und desto schlechter die Conversion-Rate, die zuletzt hinzugekommene Conversion kostet also mehr als der Kontodurchschnitt.
Warum bringt doppeltes Budget nicht doppelt so viele Bestellungen?
Weil die ersten Einheiten an die günstigsten und kaufbereitesten Kunden gehen: an Menschen, die direkt nach Ihrer Marke oder einem konkreten Produkt suchen. Jede weitere Einheit geht in teurere Auktionen und auf unsicherere Suchanfragen. Die Rendite des zusätzlichen Geldes ist deshalb fast immer schlechter als der Kontodurchschnitt. Im Modell drückt das der Sättigungsexponent aus: Bei 0,7 bringt doppeltes Budget rund 62 % mehr Conversions, nicht 100 %.
Was ist der Grenz-CPA und warum zählt er mehr als der Durchschnitt?
Der Grenz-CPA sind die Kosten der Conversion, die die zuletzt ausgegebene Einheit bringt — nicht der Durchschnitt über das ganze Konto. Bei einer Potenzfunktion der Werbereaktion gilt: Grenz-CPA gleich durchschnittlicher CPA geteilt durch den Sättigungsexponenten. Bei e = 0,7 ist er also rund 1,43-mal höher. Genau deshalb kann ein Konto insgesamt profitabel sein und das zusätzliche Budget trotzdem Verlust machen: Über „erhöhen oder nicht“ entscheidet immer der Grenzwert, nie der Durchschnitt.
Wie genau ist der Rechner?
Es ist ein Modell, keine Prognose, und das sagen wir offen. Er liefert den richtigen Entscheidungsrahmen und die richtigen Fragen, kennt aber weder Ihren Wettbewerb noch Ihre Saison, Ihre Kapazität, Ihre Retouren oder die Lernphase automatischer Gebotsstrategien. Die Branchenvorgaben sind unsere Schätzungen für diesen Markt, keine gemessenen Daten. Je mehr davon Sie mit echten Zahlen aus Ihrem Konto überschreiben, desto nützlicher das Ergebnis. Die echte Reaktion eines Budgets zeigt erst ein kontrollierter Test oder ein Geo-Experiment.
Ist das Betreuungshonorar im Budget enthalten?
In diesem Rechner nicht. Wir modellieren nur das Mediabudget, also Geld, das in die Werbesysteme fließt. Betreuungshonorar, Kreativproduktion und Arbeit an der Website rechnen Sie bitte separat dazu. Bei kleinen Budgets ist das ein erheblicher Teil der Gesamtkosten und senkt das berechnete Optimum, weil auch die Fixkosten aus der Marge bezahlt werden müssen.
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